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Vitamin-D: Substitution von Sonnenlicht?

Ayurveda
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Posted by
Dr. med. Alina Hübecker
|
March 29, 2019
Apr 8, 2019

Keine Frage, in unseren Breitengraden kriegen wir die Sonne im Winter leider nur als Rarität zu spüren. Wenn wir nicht das Glück haben einen goldenen Herbst zu verbringen oder im Winter noch mal in den Süden fliegen, kann der im Sommer so hart erkämpfte Vitamin-D-Speicher schon sehr früh in Anspruch genommen werden.

Leider reicht in Deutschland nur die Sonnenstrahlung von Ende April bis Mitte September aus, um eine ausreichende Vitamin D Aufnahme durch Sonnenlicht zu erreichen.

Vitamin-D-Synthese

Vitamin D ist eigentlich kein richtiges Vitamin, sondern wird aus einer Cholesterin-Vorstufe gebildet und wird somit eher den Hormonen zugeordnet.

Diese Synthese übernimmt die Leber. Von hier aus gelangt die Vorstufe in die Haut, wo durch die UV-Strahlung die Umwandlung zum Vitamin-D3 stattfindet. Vitamin D3 kann auch aus der Nahrung aufgenommen werden. Hier wird es dann über Leber und zuletzt durch die Niere in die aktive Form Calcitriol umgewandelt.

Substitution aus ayurvedischer Sicht

Eigentlich geht Ayurveda davon aus, dass bei einer gesunden, vollwertigen Ernährung keine Ergänzung durch Zusatzprodukte in Form von Multivitamin-Präparaten notwendig ist. Es ist jedoch so, dass die Organe vieler Menschen aus dem Gleichgewicht geraten sind und so Leber, Nieren und Co. nicht ihre volle Kraft besitzen.

Nahezu alle Toxine werden über die Leber verstoffwechselt, sodass sie tagtäglich damit beschäftigt ist, den Körper zu reinigen. Deshalb gibt es auch oft Menschen, die trotz Substitution unter Vitamin-D-Mangel leiden. Die Leber ist gerade einfach nicht in der Lage sich darum zu kümmern.

Der erste Schritt zur Aufnahme von Vitamin D lautet also die Ernährung und die Lebensgewohnheiten so anzupassen, dass sich keine neuen Giftstoffe im Körper ansammeln. Das Verdauungsfeuer muss so gestärkt werden, dass die Leber entlastet wird und ihrer Funktion der Synthese nachkommen kann. Teilweise kann man sogar versuchen die Leber durch transdermale Applikation über Cremes oder Deodorants zu umgehen.

Eine Substitution die Sinn macht

Vitamin D wird vor allem mit dem Knochenstoffwechsel in Verbindung gebracht. Hier nimmt es eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisation ein und fördert nicht nur die Resorption von Calcium und Phosphat im Darm, sondern auch deren Einbau in den Knochen.

"Darüber hinaus ist Vitamin D an weiteren Stoffwechselvorgängen, bei der Bildung von Proteinen beziehungsweise der Steuerung einer Vielzahl von Genen beteiligt. " - RKI

Durch einen Mangel an Vitamin D können also weitreichende Mangelerscheinungen entstehen.

Leider reicht in unseren Breitengraden die Sonnenexposition nicht aus und durch Sonnencreme mit UV-Schutz wird die Vitamin D-Aufnahme noch mal reduziert. Denn hierbei kann dein Körper nur bis zu 1% Vitamin D3 bilden. Es sollte jedoch nicht auf den wichtigen Sonnenschutz verzichtet werden, sondern eine Substitution von Vitamin D stattfinden.

Besonders für Vegetarier und Veganer kann eine künstliche Zufuhr von Vitamin-D sinnvoll sein. Die größten natürlichen Vitamin D-Quellen sind nämlich leider Leber und Fisch.

Eine Substitution von Vitamin D macht also sowohl aus ayurvedischer, als auch aus medizinischer Sicht Sinn. Es gibt unterschiedliche Präparate zwischen 2.000 und 20.000 IE. Empfehlenswert ist die Einnahme von 20.000 IE alle 2 Wochen vor allem in der Jahreszeit von Herbst bis Frühling. Richtig eingesetzt kann die Substitution helfen Erkältungskrankheiten im Winter vorzubeugen.

Dr. med. Alina Hübecker
The Medical Yogi

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